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Zahnbehandlung, Dentales Röntgen

Liebe Patientenbesitzer,
bei Ihrem Tier wurde eine Erkrankung der Zähne festgestellt.

 

Liebe Patientenbesitzer,
bei Ihrem Tier wurde eine Erkrankung der Zähne festgestellt.
Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, mögliche Fragen zum Thema zu beantworten. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für weitere Fragen persönlich zur Verfügung.

1. Diagnostik: Welche Zähne sind betroffen? Wie schwer sind die Schäden?

Unsere tapferen Haustiere leiden meist stumm und zeigen ihre Schmerzen nicht oder nur indirekt: sie kauen einseitig oder ungern, speicheln vermehrt, reiben an ihrem Maul oder lassen sich nicht mehr gern am Kopf anfassen. Bei sich langsam entwickelnden Schmerzen kann es besonders bei Katzen sehr schwierig sein, ihre Zahnschmerzen überhaupt zu bemerken.
In der Sprechstunde kann das Maul je nach Kooperation des Tieres kurz eingesehen und ein erster Eindruck gewonnen werden.

  • Eine vollständige Untersuchung der Maulhöhle und der Zähne ist jedoch nur in Narkose möglich.
  • Bei starkem Zahnsteinbefall sind die Zähne erst nach Zahnsteinentfernung beurteilbar.
  • Liegt der Verdacht auf eine Zahnerkrankung vor, muss die korrekte Beurteilung des Zahns durch Röntgenbilder vervollständigt werden. Auch die Erstellung auswertbarer Zahnröntgenbilder ist bei Tieren nur in Narkose möglich.

2. Therapie: Müssen die Zähne gezogen werden?

Zähne können unterschiedlich beschädigt sein: durch äußere Einflüsse können sie oberflächlich beschädigt, teilweise abgebrochen oder zerbrochen sein. Hier kommt es auf den Schweregrad, die Schmerzhaftigkeit und das Infektionsrisiko an, ob der Zahn erhalten werden kann oder nicht. Bei Katzen werden Zahndefekte sehr oft durch innere Einflüsse verursacht. Studien haben gezeigt, dass Zahnerhalt in diesen Fällen erfolglos ist und die Schäden von innen fortschreiten, sodass die Zahnextraktion für die Katze die bessere Lösung ist. Ziel ist hier immer die Schmerzfreiheit des Patienten.

3. Narkose: Ist das notwendig? Ist das gefährlich?

Für alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in der Maulhöhle eines Tieres ist eine Allgemeinanästhesie zwingend notwendig. Auch die korrekte Entfernung von Zahnstein mit Ultraschall ist an wachen Tieren nicht möglich.
Zahnextraktionen bei Tieren sind im Regelfall Operationen, da die meisten Zähne unter Eröffnung des Zahnfachs entfernt werden. Solche Eingriffe benötigen neben der Narkose natürlich auch eine schmerzausschaltende Behandlung (Leitungsanästhesie).
Jede Narkose stellt ein Risiko für den Patienten dar. Präanästhetische Allgemein- und Blutuntersuchungen helfen, das Narkoserisiko einzuschätzen. Wir treffen alle möglichen Maßnahmen, um dieses so gering wie möglich zu halten
schonende und steuerbare Narkoseverfahren

  • lokale Schmerzausschaltung zur Reduktion der Narkosetiefe
  • lückenlose personelle und maschinelle Überwachung der Patienten
  • moderne Operationsverfahren, die die Narkosedauer so kurz wie möglich halten

Neben dem eigentlichen Narkoserisiko besteht immer die Möglichkeit einer Medikamentenunverträglichkeit, die im Voraus nicht ausgeschlossen werden kann. Hier kann es in seltenen Fällen zu vorübergehenden Reaktionen der Haut oder der Ausscheidungsorgane kommen.

4. Kosten: Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Zahnmedizin erfordert spezielle Geräte, Techniken und Zeit.  In vielen Fällen ist eine Zahnsanierung, wie in der Humanmedizin auch, nicht in einer einzigen Sitzung möglich.
Jede Zahnbehandlung ist individuell an die Gesamtsituation des Patienten anzupassen. Im Rahmen einer Zahnbehandlung sind immer ein Tierarzt und eine tiermedizinische Fachangestellte nur für Ihr Tier da.

Hier fallen Kosten an für:

  • Voruntersuchungen
  • Narkose (Intubation und Inhalationsnarkose) und Narkoseüberwachung
  • Zahnsteinentfernung /Politur
  • Untersuchung in Narkose (Erstellung Zahnstatus)
  • Röntgendiagnostik
  • Lokalanästhesie
  • Zahnbehandlung/-extraktion(en)
  • Wundverschluss
  • Medikamente

Somit muss für eine eingehende Untersuchung der Maulhöhle mit anschließender Zahnsteinentfernung mit Kosten von ca. 600 Euro gerechnet werden. Bei vorhandenen Zahnschäden, die Röntgendiagnostik und Extraktionen erfordern, können zusätzliche Kosten in ähnlicher Höhe entstehen.

Wir versuchen immer, Ihrem Tier so wenige Narkosen und Eingriffe wie möglich zuzumuten. In einigen Fällen ist es für den Patienten jedoch schonender, Diagnostik- und Behandlungstermin oder die Behandlungen auf mehrere Termine aufzuteilen.

Orthopädische Chirurgie

Verletzungen, Unfälle oder erbliche Erkrankungen schränken die Bewegungsfähigkeit des Tieres stark ein und führen unbehandelt zu chronischen Schmerzen.

Weichteilchirurgie

Hier finden Sie eine Auswahl der bei uns durchgeführten Operationen.

Innere Medizin

Neben der Chirurgie ist die Innere Medizin ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis.

Bildgebende Verfahren

Durch unsere modernen Geräte haben wir die Möglichkeit, Krankheitsursachen schnell und patientenschonend zu erkennen. Auch für Kollegen führen wir viele dieser speziellen Untersuchungsverfahren durch.

Anästhesie und Schmerztherapie

Operationen oder manche spezielle diagnostische Maßnahmen erfordern eine Allgemeinanästhesie, um das Bewusstsein und die Schmerzempfindung auszuschalten.

Laboruntersuchungen

Durch unser hauseigenes Labor haben wir wichtige Werte schneller und gewinnen dadurch wertvolle Zeit auf dem Weg zur richtigen Diagnose.

 

Tierärztliche Hausapotheke

Wir haben die gängigen Medikamente im Haus, so dass Sie nicht extra noch zur Apotheke fahren müssen. So können Sie sicher sein, dass das von uns verschriebene Medikament auch sofort verfügbar ist.

Allgemeine Kleintiermedizin

 

Ernährungsberatung

Wir geben Ihnen Tipps zur richtigen Ernährung Ihres Tieres oder stellen spezielle Diätpläne im Krankheitsfall auf.

Zuchttauglichkeitsuntersuchungen

Wir besitzen die Zulassung zur Anfertigung von Röntgenaufnahmen für die offiziellen HD und ED Gutachten.